Technologien

Erneuerbare Energien

Bioenergie/ BioErdgas, Strom und Wärme aus Biomasse

Erneuerbare Energie wird immer wichtiger, vor allem aus lokal verfügbaren Biomassenressourcen

Das CTU-Biogasverfahren eignet sich besonders für:

  • separat erfasste Bioabfälle und Grüngut
  • flüssige (Bio-) Abfälle aus Landwirtschaft und Industrie
  • die biologische Fraktion aus mechanisch biologischen Abfallbehandlung
  • nachwachsende Rohstoffe (NawaRo)


Das Methan aus Holz (MaH)-Verfahren erzeugt aus

  • Holz und
  • holzähnlichen Stoffen

ein hochwertiges Bio- SNG (Synthetic Natural Gas from Biomass). Ein bestehendes Erdgasnetz kann für Transport und Speicherung genutzt werden

Biogas durch Fermentation von Biomasse

Das Konzept des CTU Biogasverfahrens beruht auf einem sinnvollen Einsatz verschiedener Fermentationsverfahren, optimal abgestimmt auf das zu vergärende Substrat.

CTU verfügt über die Technologie der thermophilen Trockenfermentation in einem liegenden Pfropfenstrom- Fermenter, bewährte Nassfermentationsverfahren und einer Kombination der beiden.


Die Vorteile für den Betreiber sind:

  • hoher spezifischer Gasertrag
  • kompakte Anlagen in Modulbauweise
  • optimale Verwertung der Reststoffe als Kompost dank thermophiler Prozessbedingungen (Hygienisierung der Biomasse)
  • Aufbereitung des flüssigen Gärrestes zu Trinkwasserqualität und konzentriertem Flüssigdünger

und ferner:

  • hohe biologische Verfügbarkeit dank optimalem Prozessdesign mit niedriger Verweilzeit
  • geringe Unterhaltskosten durch Vermeidung von Verschleissteilen und Sedimentierung im Fermenter
  • garantierte technische Verfügbarkeit
  • langjährige Betriebserfahrung und ausgereifte Technik

zu Biogasgewinnung im Einsatz

Bio-SNG durch Methanierung von Holzgas

Beim "Methan-aus-Holz"-Verfahren wird aufbereitetes Holz mittels Wirbelschichtvergasung zu einem stickstoffarmen Holzgas umgesetzt. Dieses wird aufgereinigt, wobei besonderes Augenmerk auf die Abscheidung schwefelhaltiger Verbindungen und schwerer Teere gelegt wird. Im Anschluss werden die Hauptkomponenten des gereinigten Gases (Wasserstoff und Kohlenmonoxid) in einem katalytischen Wirbelschichtreaktor zu Methan umgesetzt (Methanierung).

Vom erhaltenen Gasgemisch werden Kohlendioxid, Wasserstoff und Wasserdampf abgetrennt. Wasserstoff wird der Methanierung zurückgeführt, Kohlendioxid kann im Prozess wiederverwendet werden.

Als Produkt wird ein einspeisefähiges Methangas (Bio-SNG, Synthetic Natural Gas) erhalten, das entsprechend der lokal geforderten Erdgasqualität im Gasnetz weiter konditioniert wird.

Nutzung von Biogas und Bio-SNG

Biogas und Bio-SNG sind nach einer Konditionierung gemäss der geforderten Erdgasqualität ins lokale Erdgasnetz eingespeisbar. Der Betrieb einer Erdgastankstelle in Anlagennähe ist ebenfalls möglich. Aus Biogas kann mit Hilfe eines BHKWs (Blockheizkraftwerk) aber auch Strom und Wärme mit hohem Wirkungsgrad erzeugt werden und ins öffentliche Stromnetz bzw. Fernwärmeversorgung eingespeist werden.

zu MaH-Verfahren im Einsatz

Schematische Darstellung des Fermenters mit Rührwerk und ausgebildetem Pfropfenstrom
Schematische Darstellung des Fermenters mit Rührwerk und ausgebildetem Pfropfenstrom
Kompakte Biogasanlage mit zwei parallelen Fermentern
Kompakte Biogasanlage mit zwei parallelen Fermentern
Sankey-Diagramm der MaH-Technologie. 65% des Brennwerts des Holzes finden sich im synthetischen Erdgas wieder, der Rest fällt als Wärme an, die zumindest teilweise als interne Prozesswärme oder zur Stromerzeugung genutzt werden kann.
Sankey-Diagramm der MaH-Technologie. 65% des Brennwerts des Holzes finden sich im synthetischen Erdgas wieder, der Rest fällt als Wärme an, die zumindest teilweise als interne Prozesswärme oder zur Stromerzeugung genutzt werden kann.
Blockdiagramm der MaH-Technologie.
Blockdiagramm der MaH-Technologie.
Logo Bio-SNG
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