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Die Trockenfermentation mit Propfenstrom wird weltweit in mehr als 50 Anlagen erfolgreich zur Biogasgewinnung eingesetzt. Diese Technologie bewährt sich durch die Einfachheit ihrer Bedienung, einen hohen Automatisierungsgrad, niedrige Betriebskosten und eine extrem hohe Zuverlässigkeit. Das Methan aus Holz (MaH)-Verfahren wurde gemeinsam mit verschiedenen Hochschulen an den Start gebracht und eine Anlage mit 1 MW-Leistung konnte durch CTU erfolgreich ausgelegt, erstellt und betrieben werden. Biogasgewinnung im EinsatzVerwertung von Bioabfällen: Die Technologie eignet sich hervorragend zur Entsorgung separat erfasster Bioabfälle. Neben der Produktion von Biogas wird der Schwerpunkt auf die Erzeugung eines hochwertigen Kompost und Gewinnung eines konzentrierten Flüssigdüngers gelegt (abwasserfreie Anlage). Der Vorteil gegenüber klassischer Kompostieranlagen besteht neben der Biogaserzeugung in der deutlich reduzierten Geruchsbelastung durch Anwendung eines geschlossenen Systems. Bestehende Kompostierungsanlagen können durch Einsatz der Fermentation den Durchsatz ihres Betriebes erhöhen. Mechanisch biologische Abfallbehandlung (MBA) Die Integration der Trockenfermentation in die MBA hat besonders in den vergangenen 10 Jahren enorm an Attraktivität gewonnen. Hierbei wird die geruchsbelastete organische Fraktion des Abfalls unter Gewinnung von Biogas in ein deponiefähiges Material umgewandelt. Nachwachsende Rohstoffe NawaRo Die Fermentation nachwachsender Rohstoffe zur Erzeugung von Biogas ist die neueste Anwendung des bewährten CTU-Biogas-Verfahrens. Optimale Anlagengrösse durch Modulkombination Die Grösse der Anlage kann durch ihren modularen Aufbau optimal dem Wünschen des Anwenders angepasst werden. Für Bioabfälle existieren beispielsweise Module zwischen 4'000 und 40'000 t/a Durchsatz. Methan aus Holz (MaH)-Verfahren im EinsatzDas "Methan-aus-Holz"-Verfahren ist eine Weltneuheit und ein in Europa weit beachtetes Verfahren. CTU ist es in Zusammenarbeit mit dem Paul-Scherer-Institut und österreichischen Partnern gelungen, im Rahmen eines EU-Forschungsprojektes eine 1 MW Pilotanlage erfolgreich zu erstellen und zu betreiben. Die Ergebnisse haben bewiesen, dass die Technologie nach einem Scale-up auch für eine grosstechnische Anwendung einsetzbar ist. Das MaH-Verfahren wird im technischen Massstab ab einer Leistung von 20 MW interessant.
Download aus der Zeitschrift Aqua & Gas 2012/09 |
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