Die erste Anlage zur Rauchgasreinigung erstellte CTU bereits 1986 als mehrstufigen Rauchgaswäscher für eine Industrieabfallverbrennungsanlage der Basler Chemie. Als Freiluftanlage konzipiert und mit Waschtürmen aus GFK gefertigt, ist sie bis heute störungsfrei in Betrieb.
In den folgenden Jahren wurden zahlreiche Müllverbrennungsanlagen mit einer Rauchgasreinigung von CTU ausgerüstet.
Die typische Ausführung erfolgt als zweistufiger Rauchgaswäscher nach Staubabscheidung. Die Rauchgasreinigung der KVA Thurgau war bei Inbetriebnahme im Jahr 1996 ihrer Zeit weit voraus. Als erste schweizerische Anlage wurde sie zur Umwandlung von NOx und PCDD/F mit Katalysator ausgerüstet.
Die Aufheizung der Rauchgase vor Katalysator wurde bereits damals mit einem Rauchgas- Wärmeverschub über Wäscher realisiert. Die Bildung von Feinstäuben (PM10) wird durch die eingesetzte strukturierte Wäscherpackung und das Vermeiden von Sprühdüsen zur Verteilung im Wäscher sicher unterbunden.
CTU setzt die Rauchgaswäscher auch erfolgreich bei Klärschlamm- oder Industrieabfall-Verbrennungsanlagen ein.
Aufgrund der positiven Erfahrungen wurden bereits Ende der 90er Jahre viele europäische Müllverbrennungsanlagen mit katalytischen Verfahren ausgerüstet. Als gängigste Methode hat sich die tail-Endschaltung erwiesen.
CTU hat aber auch bereits früh einige bestehende Verbrennungslinien mit Katalysatoren in low-dust Schaltung ausgerüstet und gleichzeitig die Elektrofilter ertüchtig.
CTU setzt auch trockene und quasi-trockene Verfahren mit Sprühtrockner, Gewebefilter und Rauchgaswäscher erfolgreich ein.
Besonders bei Umbauten bestehender Verbrennungsanlagen baut CTU auf die Erfahrung ihrer Mitarbeiter. Gepaart mit dem Einsatz moderner Verfahren, wie der CFD-Analyse, können bestehende Anlagen zur Zufriedenheit des Betreibers optimiert werden. Als Resultat erhält der Betreiber eine sichere und effizientere Betriebsführung.
Häufig können gleichzeitig Betriebsmittel wie Ammoniakwasser oder Prozessdampf eingespart werden.